Basraer Wammentaube

 

wpe1B.jpg (20640 Byte)     wpe1D.jpg (26066 Byte)

Herkunft: Orient (Irak, Libanon, Syrien)

Schrabiyat/Rihanyat

 Messager de Bassorah,  Basra Dewlap, 

Mensajera de Basora, Пузатый голубь из Басры

wpe12.jpg (19897 Byte)   wpe26.jpg (16606 Byte)
1,1 Basraer Wammentauben

 

  1,0 Basraer Wammentauben

Hellgrundfarbig

 

 

Gesamteindruck:

Wammentaube mit kräftigem, aufgerichtetem Körper, lebhaftem Wesen, teils geschlechtsgebundene Farben

Der Kopf der Basraer Wammentauben ist kräftig, glatt, flach gewölbt mit leicht ansteigender Stirn.

Die Augen sollten eigentlich orangefarbig sein, aber bei den Hellgrundfarbigen (Abiad )und den Blaugrundfarbigen ( Rihani-Täubern) i

ist ein leicht grünliches Auge gestattet.

Der Schnabel ist mittellang, nicht kräftig, gerade, fleischfarbig bei den Hellgrundfarbigen ( Abiad), angelaufen bei den Gelbgrundfarbigen (Schrabi)

und Mehllichten ( Abrasdel), hornfarbig bei den Blaugrundfarbigen (Rihani); die Nasenwarzen sind zart.

Der Hals ist kräftig, voll aus dem Körper kommend, gestreckt und übernormal lang wirkend. Die Kehlwamme muss gut ausgeprägt sein.

Die Brust, voll gerundet, wird angehoben getragen, der Rücken, breit in den Schultern, verjüngt sich zum Schwanz hin und ist abfallend.

Kräftig sind die Flügel, sie sollen den Rücken möglichst gut decken und am Bug etwas vorstehen.

Der Schwanz sei nicht zu lang und schmal, gut geschlossen und in Verlängerung der Rückenlinie getragen.

Die Beine sind kräftig, mittellang und unbefiedert, das Gefieder wird gut anliegend gewünscht.

 

Farbenschlaege: Hellgrundfarbig, Blaugrundfarbig, Gelbgrundfarbig, Mehllicht .

 

Farbe und Zeichnung

 

1. Hellgrundfarbige (Abiad):

Diese Farbe ist an den 1.0 geschlechtsgebunden. Kopf, Schild, Bauch, Schwanz und Schwingen sind hell cremefarbig, der Kopf kann etwas heller sein.

 Die Halsfarbe ist ein zartes Goldgelb. Der Schnabel muss hellfleischfarbig sein. Ein Stipp oder hornfarbige Einlagerungen sind Fehler.

2. Blaugrundfarbige (Rihani):

Die Täuber haben graublauen Kopf, Flügelschild, Bauch- und Schwanzgefieder, goldfarbiges Halsgefieder, hellschiefergraue Schwingen und

 Flügelbinden, die mit etwas Pfefferstich gestattet sind. Die Schwanzbinde ist dunkelschiefergrau und hell gerandet.

Die Täubinnen haben einen blauen Kopf, Flügelschild, Bauch- und Schwanzfarbe, die Brustfarbe ist ockerfarbig, am Nacken und hinter dem Kopf

darf kein goldfarbiges Gefieder sein. Flügel und Schwanzbinde sind dunkel mit ockerfarbigem Anflug und dunkelschiefergrauen Schwingen.

3. Gelbgrundfarbige (Schrabi):

Täuber und Täubinnen haben hellen, cremefarbenen Kopf, Flügelschild und Bauchfarbe, goldgelbe Halsfarbe, das Flügelschild trägt zwei gelbliche

angedeutete Binden, die nicht fehlen dürfen, hellgraue Schwingen und Schwanzfedern mit leicht angedeuteter Schwanzbinde (meliert).

4. Mehllicht (Abrasdel):

Täuber und Täubinnen haben hellen, rahmweissen Kopf, Flügelschild und Bauchfarbe, dazu goldgelbe Halsfarbe. Die Flügelbinden sind gelb bis

 gelbgrau, die Schwingen und Schwanzfedern sind hellgrau und hell gerandet, dabei ist die Schwanzbinde dunkler.

 

Alle diese genannten Farbenschläge können untereinander verpaart werden, allerdings sollten Gelbgrundfarbige (Schrabi) und Mehllichte (Abrasdel)

 nicht über mehrere Generationen hinweg angepaart werden, weil sonst die Gefahr besteht, dass die Tiere immer heller werden und die Zeichnung

 nachlässt.

Die Blaugrundfarbigen sind bei der Zucht unverzichtbar, um bei den helleren Farbschlägen für Farbstoff zu sorgen.

 

Home